Privates: Couples Swept Away, Negril, Jamaica, 13.-28. November 2008

Couples Swept Away, Jamaica - Flitterwochen

Das waren zwei wundervolle Wochen auf Jamaica.
Direkt nach der Trauung im Standesamt Babenhausen ging es zum Flughafen. Mit Brautkleid und Anzug waren wir sofort die Attraktion im Flughafen. Überall wurden wir vorgelassen, fotografiert und bestaunt.
In der Business-Launge bot man uns sofort Champagner an und freute sich mit uns. Der Flug selber war dann zwar verspätet, aber dafür hatten wir die besten Plätze im Flugzeug: Reihe 1, Platz 1a und 1c!
Nur in der Comfort-Class konnte Sabrina mit ihrem wunderschönen Brautkleid bequem sitzen. Und in der ersten Reihe war noch extraviel Platz.
Die Ankunft in Montego Bay war sehr spät. Aber schon der Empfang des Hotels war grandios: die haben im Flughafen eine eigene Empfangs-Launge für ihre Gäste. Sie kümmern sich um das Gepäck und bieten Getränke und bequeme Sitzplätze an. Kein Anstehen, kein Suchen nach dem Vertreter des Reiseveranstalters. So war das ein Auftakt, wie man ihn sich wünscht. Die 90 Minütige Busfahrt war gar nicht so schlimm: der Fahrer hat uns klasse unterhalten.
Und so kamen wir spät abends, müde aber glücklich, im Couples Swept Away an. Auch hier wurden wir mit Champagner und Erfrischungstüchern empfangen und alles war auf unsere Ankunft vorbereitet.
Das Resort selber ist das Paradies. Wenn Du perfekten Service erleben willst - fahr ins Swept Away!
Man kann ein ganzes Buch über dieses Resort schreiben. Wo soll ich also anfangen? Etwa bei den Restaurants, derer es sechs! gibt? Oder bei den Strandbars? Oder dem Sportangebot - dem größten in der Karibik?
Fangen wir beim banalen an: wenn Du morgens an den Strand gehst, brauchst Du nicht reservieren. Diese deutsche Unsitte ist dort unbekannt und auch völlig unnötig. Es gibt immer mehr Liegen als Gäste. Und der Strand ist ein bewachter Privatstrand. Händer werden geduldet, aber sie dürfen nur zügig an der Wasserlinie entlang laufen und nur leise reden. Wer etwas von ihnen will muss selbst auf sie zugehen. Dabei werden die Händler immer vom Wachpersonal beobachtet, damit niemand aufdringlich wird oder es zu Betrügereien kommt!
Wer etwas zu Trinken möchte, muss sich nicht von der Liege weg bewegen - einfach die grüne Flagge vor der Liege in den Sand stecken und wenige Augenblicke später kommt jemand um die Bestellung aufzunehmen. Ach ja, im Swept Away ist alles all inclusive. Und mit Alles meine ich Alles! Sport (Tauchen, Segeln, Schnorcheln, Tennis, Squash, Pilates...), alle Getränke (auch hochwertige europäische Importe), das Essen auch in den Spezialitäten-Restaurants, Internetcafe... Alles. Naja, fast alles: Massagen, Souveniers und Flaschenweine im Gourmet-Restaurant sowie die Wäscherei gehen extra. Aber das ist ok.
Der Strand und die gesamte Anlage wird täglich gereinigt und in Schuss gehalten. Algen und Müll am Strand werden laufend entfernt. Verblühte Blumenbeete werden erneuert, verdorrte Palmenzweige werden abgeschlagen, bevor sie jemanden verletzen. Alles ist immer Tiptop.
Die Anlage ist einige Jahre alt, aber man merkt das kaum. Die Möbel im Zimmer sind etwas abgewohnt und die Bäder entsprechen eher dem amerikanischen Standard als dem deutschen. Z.B. haben die meisten Zimmer eine Badewanne statt einer Dusche. Aber wer will schon baden, wenn 30m entfernt die größte Badewanne der Welt mit 28° lockt?
Die Klimaanlage und der Flachbildschirm dagegen waren auf dem neusten Stand. Der Kühlschrank immer prall gefüllt - natürlich auch der all inclusive! Samt den alkoholischen Getränken. Das ist einfach gigantisch. Und wenn wirklich mal ein Tag schlechtes Wetter ist, kann man sich mit HBO (vergleichbar mit Premiere) auch auf neuste Spielfilme ohne Werbung trösten. So lässt es sich aushalten. Als Flitterwöchler hat man uns ein Zimmer im Erdgeschoss mit Blick aufs Mehr zugewiesen. Das ist schön, morgens mit einem Blick auf die Karibische See aufzuwachen.

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Alle Bilder © 2008 by Ingo Federenko
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