Ingo Federenko
IF Informatik

Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

APF Authorized Program Facility: Liste von Programmbibliotheken, die privilegierte Befehle ausführen können.
APPC Advanced Program to Program Communications (SNA LU 6.2): Protokoll auf dem Presentation- und Session-Layer zur Verbindung von Programmen in heterogenen Netzwerken. Ursprünglich von IBM entwickelt, aber zum Standard erhoben.

B

BMS Basic Mapping Support: Vor allem unter CICS eingesetzte Methode zur Beschreibung von Bildschirmmasken.

C

CASE Computer Aided Software Engineering
CICS Customer Information and Control System
CLI Call Level Interface - Eine Schnittstelle für Programmiersprachen zu einem anderen System, z.B. zu einem Datenbanksystem.
CORBA Common Object Request Broker Architecture
CSP Cross System Produkt - Von IBM entwickeltes, plattformübergreifendes Entwicklungssystem auf COBOL-Basis. Wurde Ende 1999 eingestellt.
CTG CICS Transaction Gateway - Software-Produkt von IBM zur Erweiterung des CICS, so dass CICS-Transaktionen von z.B. Windows-PCs angestoßen werden können.

D

DB Datenbank
DB2 Eigentlich DB2 Universal Database (UDB) for OS/390 and z/OS Version 7 (z/OS) oder DB2 Universal Database (UDB) for z/OS Version 8 (z/OS). Aber unter dem Schlagwort "DB2" immer noch am bekanntesten.
Bei den anderen Plattformen ist den korrekte Name DB2 Universal Database für Linux, UNIX und Windows und liegt in der Version 7.1, 7.2, 8.1 oder (ganz neu) 8.2 vor. Relationales Datenbank-Management-System der IBM. Das zweite System der IBM nach DLI.
DBMS Datenbank-Management-System
DMS Database Managed Space - Eine Verwaltungsart für Container in DB2/Windows, DB2/HP-UX und DB2/Linux, bei der das DBMS die Verwaltung übernimmt.

E

ERM Entity Relationship Model - Eine Methode der Datenmodellierung nach Peter Chen und anderen zur Abbildung von realen Prozessen und Strukturen auf eine relationale Datenbank
EJB Enterprise Java Beans - Komponentenentwicklung aus der J2EE-Spezifikation.
ExCI External CICS Interface. Schnittstelle zu anderen Systemen, z.B. JES2 oder CTG.

F

FIAE Fachinformatiker - Anwendungsentwickler: Ein Standardausbildungsgang der IHK.
FISI Fachinformatiker - Systemintegration: Ein Standardausbildungsgang der IHK.

G

GDG Generation Data Group - Auf MVS-, OS/390 und z/OS-Rechnern übliche Dateiform, die automatisch eine festgelegte Anzahl an Generationen verwaltet und bei einer neuen Datei die älteste löscht, wenn das Limit erreicht wurde. Details und Beispiele finden Sie hier.

I

IIOP Internet Inter ORB Protocol - Auf TCP/IP-Basierendes Subprotokoll zur Verteilung von Objecten mit CORBA oder RMI.
IPL Initial Program Load - Die "Boot"-Phase bei Großrechnern.

J

J2EE Java 2 Enterprise Edition. Teil des erweiterten JAVA-Sprachumfanges(java.sun.com/j2ee/index.jsp).
J2SE Java 2 Standard Edition. Teil des JAVA-Sprachumfanges(java.sun.com/j2se/index.jsp).
JAVA Programmiersprache von Sun (java.sun.com).
JCL Job Control Language - Job-Sprache aus dem Großrechnerbereich.
JDBC JAVA Database Connectivity - Standardschnittstelle zur Anbindung relationaler Datenbanken an JAVA.
JES Job Entry System. Standard-Job-Steuerung auf Großrechnern. Es gibt JES2 und JES3.
JSP Java Server Program (auch: Java Server Pages)- JAVA-Programme, die html-Seiten generieren. Teil der J2EE-Spezifikation.

L

LPA Link Pack Area - Speicherbereich(e) bei Großrechnern, die bereits beim IPL mit Programm-Modulen geladen werden und allen Programmen zur Verfügung stehen. Beschleunigt das Laden einzelner Programme und verringert die Speichernutzung.
LPAR Logical Partition: Eine logische Unterteilung eines physischen Rechners in mehrere logische Partitionen. Dies ist unabhängig von der Anzahl der Prozessoren. Eine einzelne Partition wird oft als LPAR bezeichnet.

N

NF Normalform. Teil der Datenmodellierung im Relationenmodell nach Codd. Man unterscheidet die 1. - 5. Normalform sowie die BCNF (Boyce-Codd-Normalform), die Schritt für Schritt ein redundanzfreies Datenmodell erzeugen.

O

ODBC Open Database Connectivity - Von Microsoft erstellte Schnittstelle zur Anbindung von Datenbanken (auch nicht-relationalen) an Programme.
ORB Object Request Broker - siehe CORBA.
OMVS Open MVS. Siehe USS.

R

RACF Resource Access and Control Facility - Eigentlich Secure Way Security Server - RACF. Standardprodukt auf Großrechnern zur Authentifizierung und Autorisierung.
RDBMS Relationales DBMS.
RMI Remote Method Invocation - Eine einfache Schnittstelle zur verteilten Programmierung von JAVA. Wurde von der OMG zunächst als Konkurrenz zu CORBA aufgefasst. Mittlerweile ist RMI aber auch CORBA-compatibel. Teil der J2EE-Spezifikation.
ROI Return of invest

S

SAN Storage Area Network. Aber auch ein Firmenname.
SMS System Managed Space - Eine Verwaltungsart für Container in DB2/Windows, DB2/HP-UX und DB2/Linux, bei der die Verwaltung vom Betriebssystem gemacht wird.
SMS Space Management System - Teil von dfsms/sms. Festplattenverwaltung auf Großrechnern. Die üblicherweise große Anzahl an Laufwerken macht eine eigene Verwaltungssoftware notwendig.
STL Standard Template Library - Standardisierte Bibliothek für C++ zur einheitlichen Nutzung von Containern, Strings und anderem. Baut auf C++-Templates auf.
Surrogat Ein Surrogat ist ein Ersatz. Im Bereich der RACF-Security wird mit Surrogat die Möglichkeit gemeint, eine Aktion unter einer fremden User-ID auszuführen. Der Geber des Surrogats (Grantor) erlaubt dem Empfänger (Grantee) eine bestimmte Aktion in seinem Namen durchzuführen.

T

TCO Total Cost of Ownership - Bestimmung der tatsächlichen Kosten für eine Komponente, also inklusive Infrastruktur, Personal, Ausbildung etc.

U

UDB Universal Database - Übergreifende Bezeichnung der DB2-Familie der IBM.
UML Unified Modeling Language: Beschreibungs- oder Modellierungssprache für objektorientierte Datenmodelle.
USS Unix System Services - Unix-Seite von OS/390 und z/OS, die das MVS ergänzen. Ein Großrechner kann ohne USS nicht mehr gestartet werden. Wurde in früheren Versionen als Open MVS (OMVS) bezeichnet.

W

WFI Wait for Input. Methode bei IMS/DC, bei dem Transaktionen nicht beendet werden, wenn keine Eingabenachricht vorliegt, sondern warten, bis eine neue Nachricht anliegt. Das blockiert die jeweilige Message-Region, vermindert aber den CPU- und IO-Bedarf beim Wiederanlauf der Transaktion. Wird häufig genutzt, wenn die Transaktion umfangreiche Initialisierungen benötigt und häufig benötigt wird, aber nicht kontinuierlich arbeitet, vor allem im Online-Bereich.

X

XML eXtensible Markup Language

Letzte Änderung:

Valid XHTML 1.0! Valid CSS!